Ehrenfeld

„Kappesboore bekamen Stadtrecht“

Ehrenfelds historische Sky-Line hat nach dem letzten Weltkrieg eine wesentliche Veränderung erfahren: Hochhäuser in Stahl und Beton geben dem ein Jahrhundert lang von Kirchtürmen und der Helios-Dominante geprägten Panorama ein neues Profil. 31-geschossig reckt sich im Osten auf altem Ehrenfelder Boden der Herkules-Wohnturm in den Himmel.

An der Westperipherie wuchs eine neue moderne Stadt über die historischen Hofgiebel hinaus. Dem Vordringen Kölns vor die Tore der Stadt, der Bau- und Industrie-Expansion ins „Ziegelfeld“, verdankt Ehrenfeld seine Entstehung.

Archäologische Funde bezeugen hier antike Siedlungen. Sankt Mechtern ist frühgeschichtliche Stätte. 1840 lebten hier 32 Menschen in drei Häusergruppen. Ehrenfeld ist urkölsches Kappesbooreland, die Höfe im Besitz Kölner Klöster.


1845 wurde der Anstoß zur Gründung von Ehrenfeld gegeben. Vom sozialen Grundgedanken geprägt, wurden preiswerte Wohnungen für Arbeiter geschaffen. Ehrenfeld gehörte zur Bürgermeisterei Müngersdorf im Landkreis Köln. 1867 wurde Ehrenfeld selbständige Gemeinde. „Mit stolzgeschwellter Brust“ nahmen die Ehrenfelder 1875 ihre Rangerhöhung in den ‚Stand der Städte‘ zur Kenntnis. Das Stadtrecht folgte jedoch erst 1879.

1863 war das „Marktkapellchen“ entstanden. Zehn Jahre später wurde der erste Gottesdienst in Sankt Joseph gefeiert. Öffentliche Einrichtungen wie Post und Bahnstation hielten mit der Entwicklung Schritt.

„Ehrenfelder sind fleißig, tüchtig, mit Gemeinsinn“

In jenen Tagen bekundet der Ehrenfelder Stadtrat: “Aus geringen Anfängen ist in der kurzen Zeit von noch nicht 30 Jahren eine schöne, blühende Stadt von 15.000 Einwohnern entstanden, deren Bewohner durch Fleiß, Tüchtigkeit und Gemeinsinn sich auszeichnen, deren Industrie weit über die Grenzen unseres Vaterlandes berühmt ist.”

Fleiß und Bürgersinn schaffen 1880 ein Rathaus an der Venloer Straße, das als architektonisch bedeutendes Profanwerk der Neugotik in Kölns Vororten gilt. 1880 kehrt Ehrenfeld in die Arme seiner Urheberin, der Mutter Colonia, zurück. Jahre des Aufschwungs folgen.

Dann beginnt 1939 die leidvolle Kriegsepoche, die am 6. März 1945 mit dem Einrücken der Amerikaner auf der Venloer Straße beendet wird. Köln, einst „der Welt Crone“, ist ein Trümmerhaufen. Ehrenfeld, 55 mal Ziel feindlicher Luftangriffe, war hart getroffen.

Doch die Bürgerschaft legt Hand an: Eine neue, lebenskräftige Stadt entsteht von Neuem, gewinnt ihre Schönheit wieder. Mit dem spezifischen Kölner „Aroma“, das sich zusammensetzt aus den Düften von kölschem Sester-Bier, Rievkooche, Knoblauch, Blootwoosch (Flönz) und einem feinen Hauch „Sibbenunveezichelf“ (4711).

Akzente im Stadtteil

Heliosturm; Neptunbad; Barthonia Forum; Hochbunker Ehrenfeld

Unsere Liegenschaften

Die Häuser liegen in einer ruhigen Seitenstraße mit schöner grüner Gartenseite.

Die unmittelbare Umgebung

Beliebte Wohngegend mit vielen Kneipen und Cafes. Einkaufsmöglichkeiten vom Einzelhandel bis zum Supermarkt. Gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Gute Erreichbarkeit der Bahnhöfe Köln-Ehrenfeld und Köln-West. 

Die Wohnungen

Lage:

Gutenbergstr.23, 25, Stammstr.76, 78, 78a, 78b, 78c, 83, 85, 87, Simrockstr.36, 38

Größe:

von 45 m² bis 58 m²

Aufteilung:

2 Zimmer,
Küche, Diele, Bad/WC,
z.T. Loggia

Öffentliche Verkehrsmittel

Linie 3, 4:

Piusstr.

Linie 5:

Gutenbergstr.

Linie 13:

Venloer Str./Gürtel

Linie 141, 142, 143:

Venloer Str./Gürtel